Blumentöpfe

Nach Weihnachten habe ich immer das Bedürfnis, der Winter solle schnell zu Ende gehen und der Frühling kommen. Dabei beginnt das kalte und dunkle Wetter ja meist erst so richtig im Januar. Diese Woche habe ich wenigstens die Wohnung ein wenig frühlingshafter gestaltet. Im Supermarkt habe ich für 99 Cent pro Stück zwei Hyazinthen gekauft, aber keine passenden Blumentöpfe dafür zur Hand.

Bastelmaterial gibt es hier aber immer genug, und so habe ich zwei Konservendosen aus dem Material-Vorratsschrank hervorgekramt und sie in Blumentöpfe verwandelt.

Blumentopf weiss

 

Ein Tipp: Dafür achten sich besonders Dosen mit einem etwas größeren Durchmesser, wie zum Beispiel Maisdosen.

Farbe

Zunächst habe ich die Dosen angemalt. Dafür habe ich matte Acrylfarbe aus dem Idee Kreativmarkt genutzt. Die türkisfarbene Dose musste ich zwei Mal anmalen, bei der weißen Dose waren drei Lagen nötig. Die Farbe trocknet aber sehr schnell.

erste Lage

Schließlich habe ich die Dosen verziert. Mit verschiedenen Bändern lassen sich da tolle Sachen machen. Hier habe ich ein Lace-Band von Xenos verwendet und ein türkis-weißes Band von Rico-Design aus dem Idee Kreativmarkt. Das Band habe ich mit ein wenig Kleber fixiert, damit es nicht verrutscht. Die türkis-blauen Punkte auf der weißen Dose sind sogenannte „Bright Candy Dots“ von Stampin‘ Up. Sie sind selbstklebend und mussten nur an der richtigen Stelle angebracht werden.

Blumentopf türkis

Nun bin ich nur gespannt, welche Farbe meine Hyazinthen wohl haben. Viel Spaß beim Nachbasteln!

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Dankesgrüße

Heute ist das erste Schulhalbjahr in NRW vorbei, die Schüler haben ihre Zeugnisse bekommen und meine liebe Kollegin hatte ihren letzten Tag als Klassenlehrerin in unserer Klasse, bevor sie sich in die Babypause verabschiedet.

Das war für mich die perfekte Gelegenheit, danke zu sagen. Wer weiß nicht, wie wichtig es ist, dass man sich auf seine Teampartner verlassen kann und gemeinsam an einem Strang zieht?

Habt ihr auch jemanden, dem ihr danken wollt? Ich zeige euch heute meine Grußkarte.

Hier die genutzen Materialien: Papier in verschiedenen Farben, Papier für die Karte, Sizzix Bighshot Stanzmaschine, Kreis-Stanzschablone, Papierschneidemaschine, Buchstabenstempel, schwarzes Stempelkissen, Klebstoff

Zunächst habe ich das bunte Papier mit der Sizzix Bigshot und einer Stanzschablone bearbeitet, sodass ich sechs Kreise in Regenbogenfarben erhielt. Die Kreisstanze stammt aus einem Set mit sechs Kreisstanzen von der Firma Knorrprandell. Ich habe diese Stanzen für etwa zehn Euro gekauft.

Sizzix bigshot

Danach habe ich die Kreise bestempelt. Dazu habe ich Stempel aus dem Set „Epic Alphabet“ von Stampin‘ Up benutzt.

Schneidemascine und Stempel

Nun konnte ich abmessen, wie groß meine Karte sein musste, damit ich die Buchstabenkreise so anordnen konnte, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich habe also meinen Pappkarton genommen und ihn mit der Stampin‘ Up Papierschneidemaschine entsprechend zugeschnitten.

Karte zuschneiden

Da die Maschine nicht nur schneidet, sondern auch falzt, habe ich auch direkt die Falz zum knicken hergestellt. Zum Aufkleben der Buchstabenkreise habe ich einen Fotokleberoller genutzt. Fertig!

Selbstgemachte Geschenke sind ja schon der Knaller, aber eine selbstgemachte Karte wissen die meisten Menschen wirklich auch zu schätzen. Man investiert ein kleines bisschen Zeit, macht sich ein paar Gedanken und zeigt so, „Du bist mir wichtig.“

Viel Spaß beim Nachbasteln!

Nachwuchs begrüßen

In letzter Zeit bekommen viele Freunde und Kollegen von uns Kinder. Und auch die Freunde von Freunden bekommen Kinder. Das ist super und ein schöner Anlass, Post zu verschicken. Gerade eben habe ich ein kleines Paket mit Babyschuhen, einer Mütze und einer selbstgebastelten Karte an eine Freundin in der Schweiz geschickt. Heute zeige ich euch die Anleitung für meine Babygrußkarte.

Zunächst einmal braucht ihr eine Karte. Entweder, ihr bastelt selbst eine, oder ihr besorgt euch eine zugeschnittene Karte im Bastelladen. Ich schneide meine Karten gerne selbst zu, da ich dann mehr Farbmöglichkeiten zur Auswahl habe. Dafür nutze ich meine Stampin‘ up Schneidemaschine, die nicht nur schneiden, sondern auch prägen kann. So kann man direkt die Falz herstellen, um die Karte in der Mitte zu knicken.

Bastelanleitung Stempel

Dann stempelt ihr den Text auf eure Karte. Buchstabenstempel bekommt ihr überall. Diese hier sind von HEMA und waren recht günstig. Ich mag auch die Typographie sehr gerne. Wenn ihr nicht wisst, ob das Baby ein Junge oder ein Mädchen wird, finde ich den Text „Hallo Baby“ passent. Für Jungs wähle ich häufig „Oh Boy“ oder „Boy oh Boy“. Wenn ihr den Namen des Babys schon kennt, könnt ihr ihn natürlich auch in die Karte einarbeiten, z.B. „Hallo Mia!“

Bastelanleitung Maschen anschlagen

Nun braucht ihr einen Garnrest und zwei Stricknadeln. Für diese Karte habe ich Lana Grossa Cool Wool Print und Stricknadeln in der Größe 3,5mm ausgewählt. Vielleicht strickt ihr ja auch ein Paar Babysocken oder eine Mütze aus der gleichen Wolle passend zur Karte? Schlagt etwa zehn Maschen an und strickt einige Reihen glatt rechts.

Bastelanleitung glatt rechts

Dann schlagt ihr beidseitig etwa sechs weitere Maschen an, um die „Ärmel“ für den Babypulli zu stricken. Auch hier strickt ihr einige Reihen glatt rechts. Die Maschen werden nicht abgekettet, sondern auf zwei Zahnstocker, die „Stricknadeln“, übertragen

Bastelanleitung Pulli2

Schneidet ein längeres Stück Faden ab und wickelt es zusammen. Den Anschlagsfaden vernäht ihr. Zum Aufkleben des Strickpullis auf die Karte nutze ich gerne „Dodz“ Klebepunkte von Scrapbook Adhesives. Die halten super, auch auf der Wolle, was oft ein Problem ist. Fertig ist die Karte. Viel Spaß beim Nachbasteln!

Bastelanleitung Karte fertig2

Kürbis-Curry mit Lauch und Cashewkernen

Heute habe ich ein leckeres Curry zum Abendessen gekocht. Da ich kein Foodblogger bin, kam mir erst beim Essen die Idee, dieses Rezept zu teilen, einfach, weil es uns so gut geschmeckt hat und weil ich mich immer so über Rezeptvorschläge in anderen Blogs freue. So gibt es aber auch keine Fotos. Hier also das Rezept, inklusive Silvester-Resteverwertung der Packung Creme fraiche die noch im Kühlschrank war:

Zutaten:

Ein kleine Hokkaidokürbis, eine Dose Kokosmilch, eine Stange Lauch, ein halber Bund Frühlingszwiebeln, vier Möhren, eine Packung Creme fraiche, eine halbe Packung Cashewkerne, Curry-Pulver, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Reis

Den Kürbis und die Möhren in mundgherechte Stücke schnippeln und in Gemüsebrühe vorkochen. Währenddessen den Lauch und die Frühlingszwiebeln andünsten und mit ein bisschen Gemüsebrühe ablöschen. Ordentlich Currypulver und weitere Gewürze hinzufügen. Dann die Kokosmilch dazugeben. Nun müsste der Kürbis-Möhren-Mix weich genug geworden sein, also könnt ihr die Flüssigkeit abgießen. Achtung: Am besten schüttet ihr nicht alles weg, denn ggf. könnt ihr ein wenig Flüssigkeit noch gebrauchen, damit eure Soße nicht zu dick wird.

Die Hälfte des Kürbis-Möhren-Mix gebt ihr direkt in die Lauch Mischung. Die andere Hälfte püriert ihr und gebt sie dann ebenfalls ins Curry.

Nun werden die Cashewkerne in einer Pfanne leicht angebraten und auch ins Curry gegeben. Am Ende kommt noch die Creme fraiche dazu, die man eigentlich auch weglassen könnte, aber sie war halt noch da und musste weg.

Nochmal abschmecken und fertig. Guten Appetit

 

Senfgelbes Stirnband Ani

Material: ca. 30 Gramm Rico essentials Cashlana dk (80% Schurwolle, 20% Kaschmir); entspricht zwei Knäuel; zwei Stricknadeln Nr. 4, Bügeleisen, Wollnadel zum Vernähen

Materialkosten: ca. 4,80€ bzw. 8€ für zwei Knäuel

Niveau: einfach

Zeit: je nach Strickgeschwindigkeit etwa zwei bis drei Stunden

Dieses Stirnband erhielt seinen Namen von seiner Inspiration, nämlich der Freundin meines Bruders. Die wünschte sich zu Weihnachten ein Stirnband von mir und gab mir als Farbinspiration die Auskunft „Ich mag senfgelb und grau“. So machte ich mich auf zu Wolle Rödel in Bochum und suchte nach passender Wolle in senfgelb. Gefunden habe ich „Cashlana dk“ von Rico essentials. Ein Knäuel wiegt 25 Gramm und hat eine Lauflänge von 62 Metern. Man verstrickt es laut Herstellerangaben mit einer Nadelstärke von 3,5 bis 4 Millimetern. Wenn ihr dieses Stirnband nachstricken möchtet, braucht ihr dafür zwei Knäuel, wobei man vom zweiten Knäuel nur wenig benötigt.

Tatsächlich ist es natürlich bei diesem Stirnband nicht so wichtig, welche Wolle ihr benutzt. Ihr müsst dann ggf. einfach eine andere Maschenanzahl anschlagen, je nachdem, wie dick die Wolle ist und wie breit das Stirnband werden soll.

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Für das Stirnband schlagt ihr 24 Maschen auf zwei Nadeln eines Nadelspiels Nr. 4 an und strickt so lange glatt rechts hoch, bis ihr eine Gesamtlänge von ca. 52 cm erreicht habt, je nachdem, wie euer Kopfumfang ist. (Glatt rechts bedeutet, dass ihr in Hinreihen immer rechte Maschen strickt und in Rückreihen immer linke Maschen.)

Da Strickstücke, die glatt rechts gestrickt sind, sich sehr schnell und stark einrollen, hebt ihr auf der Rückseite die beiden ersten und die beiden letzten Maschen als Randmaschen nur links ab, strickt sie aber nicht. Auf der Vorderseite strickt ihr alles ganz normal rechts.

Wenn ihr die passende Länge erreicht habt, kettet ihr die Maschen ab und näht die Enden des Stirnbandes zusammen. Da die Naht später verdeckt wird, braucht ihr dafür keine besondere Technik anzuwenden, man darf sie ruhig erst sehen 😉

Nun solltet ihr die Fäden vernähen und euer Stirnband bügeln, damit das Maschenbild schön gleichmäßig wird und ihr die eigerollten Ränder „ausbügeln“ könnt.

Schließlich schneidet ihr ein gutes Stück Faden vom Wollknäuel ab und wickelt es raffend um die Naht, sodass optisch eine Art Turbanschleife entsteht. Auch hier müsst ihr die Fadenenden noch vernähen und schwups, fertig seid ihr.

Stirnband1

Viel Spaß beim Nachstricken.

 

Frohes Neues, auf ein Neues

Hallo ihr Lieben,

das heißt, falls da überhaupt noch jemand ist, der mitliest. Tatsächlich ist hier ja im letzten Jahr rein gar nichts passiert. Das lag nicht etwa daran, dass mein Jahr besonders unkreativ war. Im Gegenteil, ich habe gestrickt wie ein Weltmeister und auch zwei Nähkurse besucht. Allerdings war ich mir nicht sicher und bin es auch jetzt noch nicht ganz, worüber ich bloggen möchte und wieviel ich dabei von mir selbst preisgeben kann und will.

In den letzten Wochen hat es mich jedoch häufiger in den Fingern gejuckt und ich habe beschlossen, der ganzen Sache hier noch einmal einen Versuch zu widmen. Unter einem neuen Namen, nämlich Selbstgemachtundstolzdarauf. Denn das ist es, worum es hier auf jeden Fall geht: Um selbstgemachte Dinge, auf die ich stolz bin, und die ich deshalb mit euch teilen möchte. Vielleicht rutscht auch mal was anderes dazwischen, z.B. Fotos von einer Reise, eine Buchempfehlung oder sonstwas, das das Leben so mit sich bringt.

Zu Weihnachten habe ich der Freundin meines Bruders ein Stirnband gestrickt, und da das so gut angekommen ist, werde ich euch dazu jetzt gleich eine Anleitung hier präsentieren.

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr, in dem eure Wünsche und Vorsätze in Erfüllung gehen und ihr viele tolle kreative Ideen umsetzen könnt.

Ein kleiner Adventsgruß

Ich wünsche euch einen schönen ersten Advent! Seid ihr mit euren Vorbereitungen für Kränze, Dekoration und Kalender fertig geworden? Unsere Wohnungstür hat sich jedenfalls in einen Schneemann verwandelt:

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Ich zeige euch heute meinen Adventskranz. Den mag ich natürlich und schnörkellos. Ich finde ja orange und pink und solche Farben zu Weihnachten schlimm und halte mich lieber an grün, weiß und rot. Jedes Jahr treffe ich mich mit meiner Mama und wir basteln unsere Adventsgestecke und Kränze.

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Gestern habe ich außerdem mit meinen Geschwistern gebacken – nach Opas traditionellem Spritzgebäck-Rezept. Dabei hören wir immer Weihnachtshörspiele aus unserer Kindheit.

Habt ihr auch solche Traditionen zur Weihnachtszeit? Lasst hören, ich bin echt gespannt.